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Porsche-Fabrik in Stuttgart-Zuffenhausen

Foto: Ralph Orlowski / REUTERS

Der Aufsichtsrat des Sport- und Geländewagenbauers Porsche hat dem seit Monaten diskutierten Sparpaket seine Unterstützung zugesagt. Damit könnte ein Abbau von Arbeitsplätzen näher rücken. Mehrere Medien berichten,dass in den kommenden Jahren bis zu 6000 Stellen wegfallen könnten.

»Im Rahmen der heutigen Aufsichtsratssitzung der Porsche AG hat der Vorstand den aktuellen Stand der Verhandlungen des Zukunftspakets vorgestellt«,teilte ein Sprecher mit. »Jetzt gilt es,die letzten Schritte zu finalisieren.« Weitere Angaben,etwa zu den Inhalten des Pakets,machte der Sprecher nicht.

Chef Michael Leiters hatte bereits im März angekündigt,Porsche deutlich verschlanken und die bisher zu diesem Zweck aufgelegten Programme verschärfen zu wollen. Das schließe auch einen Stellenabbau ein,sagte er damals. Berichten zufolge stehen mehrere Tausend Stellen zur Disposition – vor allem in Verwaltung und Entwicklung.

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Es ist nicht das erste Sparpaket,das die VW-Tochter auflegen muss: Bereits vor eineinhalb Jahren hatte Porsche verkündet,dass in der Region Stuttgart bis 2029 rund 1900 Stellen sozialverträglich wegfallen sollen. Zusätzlich sind die Verträge von rund 2000 befristeten Angestellten ausgelaufen. Außerdem wurden im Leipziger Werk Stellen abgebaut – und drei Tochterfirmen mit zusammen rund 500 Beschäftigten sollen ebenfalls geschlossen werden.

jah/dpa/Reuters

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