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Eine Apothekerin öffnet ein Schubfach mit Antibiotikasäften für Kinder

Foto: Jan Woitas / dpa

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Mathias Pletz vom Universitätsklinikum Jena weist darauf hin,dass in Deutschland zuletzt viele ukrainische Kriegsverletzte behandelt wurden. Diese hätten für ihre Knocheninfektionen mit multiresistenten Erregern viele Reserve-Antibiotika benötigt. »Da sich die verwendeten Verbrauchsdaten auf 2019 beziehen,ist dieser konkrete Effekt darin zwar noch nicht enthalten,er zeigt aber grundsätzlich,wie anfällig diese Normierung für solche Verzerrungen ist«,sagt Pletz. Diese hätten die Autoren für ihre Studie nicht berücksichtigt.

ptz/dpa

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