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Shell-Tankstelle in Siegen (Symbolbild): Dax vor Handelsbeginn im Minus

Foto: Rene Traut / IMAGO

Die Ölpreise haben nach einer weiteren Angriffswelle des US-Militärs deutlich zugelegt. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Referenzsorte Brent stieg im frühen Handel zuletzt um 4,46 Prozent auf 79,40 Dollar. Der Anstieg folgte auf die vierte Angriffswelle,seit die Feindseligkeiten in der Nacht zum Mittwoch wieder aufflammten.

Am frühen Montagmorgen erklärte das zuständige US-Regionalkommando Centcom die Angriffe wieder für beendet. Es hieß,die US-Streitkräfte hätten Flugabwehrsysteme,Radaranlagen und Raketenstellungen zerstört,um Iran weitere Attacken auf den internationalen Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus zu erschweren. Die Islamische Republik hatte am Sonntag erklärt,die strategisch wichtige Meerenge werde »bis auf Weiteres« geschlossen.

Unterdessen rutschte der Dax bereits vor Handelsbeginn um 0,8 Prozent ins Minus. Damit folgt der deutsche Leitindex dem überwiegend schwachen Wochenstart der asiatischen Börsen. Dort büßten der südkoreanische Kospi fast acht und der japanische Nikkei mehr als zwei Prozent ein.

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Die jüngsten Entwicklungen seien zwar eskalierend,blieben aber »deutlich unterhalb eines offenen Kriegszustands«,sagte Saul Kavonic,Senior-Energieanalyst bei MST Marquee,der Nachrichtenagentur Bloomberg. Solange die Angriffe andauern und die Passage durch die Straße von Hormus dadurch beeinträchtigt wird,dürften die Ölpreise weiter leicht ansteigen.

msh/dpa

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