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Glyphosathaltiges Mittel Roundup

Foto: Reed Saxon / AP / dpa

Der Pharma- und Agrarkonzern Bayer bündelt sein US-Geschäft mit dem weitverbreiteten und umstrittenen ​Unkrautvernichter Glyphosat in einer eigenständigen Tochtergesellschaft. Die neue Gesellschaft werde den Namen Ruveon ‌tragen,teilte der Leverkusener Konzern mit.

Ziel sei es,das Geschäft optimal auf die spezifischen Anforderungen des US-Markts auszurichten. Ruveon werde von St. Louis aus alle Aspekte des US-Glyphosatgeschäfts verantworten,von der ​Preisgestaltung bis zur Produktion,bleibe jedoch Teil des Bayer-Konzerns.

Bayer hat sich mit der milliardenschweren ‌Übernahme des US-Saatgutkonzerns Monsanto im ​Jahr 2018 eine ‌Klagewelle in den USA wegen angeblicher Krebsrisiken glyphosathaltiger Unkrautvernichter ‌wie ​Roundup eingehandelt. Im Streit über die Kennzeichnung der Risiken hat Bayer zuletzt allerdings einen wichtigen Sieg erringen können. Der Oberste Gerichtshof der USA entschied,Bayer könne nicht auf Basis des Rechts einzelner Bundesstaaten wegen fehlender Krebswarnungen auf Verpackungen von Unkrautvernichtern verklagt werden. In den USA seien einheitliche Markierungen von der Umweltbehörde EPA vorgeschrieben. Tausenden Klagen im Zusammenhang mit dem glyphosathaltigen Unkrautvernichter Roundup dürfte damit die Grundlage entzogen sein.

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Lesen Sie hier mehr zum Thema: Wie das Glyphosat-Urteil dem Bayer-Konzern hilft – und Donald Trump bestätigt.

apr/Reuters/dpa-AFX

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