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Händler an der Börse in New York

Foto: Sarah Yenesel / EPA

Viele Anleger dürften sich beim Blick ins Depot gewundert haben: Nach dem monatelangen Hype um künstliche Intelligenz (KI) ging es für zahlreiche US-Werte am Freitag bergab. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte verlor bis zum Mittag (Ortszeit) 0,8 Prozent auf 51.167 Punkte. Der breiter gefasste S&P 500 ‌ging um 1,7 Prozent auf 7457 Zähler zurück. Der Index der Technologiebörse Nasdaq sackte um 2,9 Prozent auf 26.055 Punkte ab.

Auch einzelne Werte verloren mehrere Prozentpunkte. Aktien von IBM fielen um mehr als 6,5 Prozent,Titel von Nvidia um 5,2 Prozent. Der Philadelphia-Chip-Index verlor fünf Prozent,seit Jahresbeginn hat er 92 Prozent zugelegt. Kursgewinne bei Halbleiteraktien hatten die Rekordrallye an den US-Märkten maßgeblich befeuert. Seit Jahresbeginn hat der Nasdaq-Index rund 16 Prozent zugelegt.

»Die Marktteilnehmer preisen eine 100-prozentige Wahrscheinlichkeit ​für eine Zinserhöhung der Fed im Laufe dieses Jahres ein. Das treibt die Zinsmärkte nach oben und gibt einigen Anlegern Anlass,Gewinne mitzunehmen«,⁠sagte Charlie Ripley,Stratege ⁠bei Allianz Investment Management.

Börsen erwarten anhaltende Zinspause

Am US-Arbeitsmarkt entstanden im Mai trotz der Unsicherheit durch den Irankrieg doppelt so viele Jobs wie erwartet. Unter dem Strich wurden 172.000 Stellen außerhalb der Landwirtschaft geschaffen. An den Terminmärkten wurde die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung der ‌US-Notenbank Fed im Dezember nach der Datenveröffentlichung bei 63 Prozent gesehen,nach zuvor 48 Prozent. ​

Für den Juni-Entscheid gingen ‌die Börsianer nach wie vor von einer anhaltenden Zinspause aus. Die Fed,die Vollbeschäftigung fördern und Preisstabilität sichern soll,hat den Leitzins jüngst in einer Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent konstant gehalten.

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Diese Vereinbarung geht aus den Unterlagen für den Börsengang des Konzerns von Techmilliardär Elon Musk hervor. Er will SpaceX am 12. Juni an die Technologiebörse Nasdaq bringen und damit rund 75 Milliarden Dollar einsammeln – das wäre der bisher größte Börsengang der Geschichte.

jpe/Reuters/dpa

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